Mit dem Rucksack durch Schweden

Unter Aktiv-Urlaubern ist Skandinavien und besonders Schweden beliebter denn je. Die angenehm warmen, aber nicht schweißtreibend heißen Temperaturen im schwedischen Sommer eignet sich hervorragend, um um sich auf den eigenen zwei Beinen, oder zwei mit den eigenen zwei Beinen betriebenen Rädern über weite Strecken durchs Land zu bewegen. Rucksackurlauber haben es in Schweden wirklich gut. Die weiten Landschaften laden zu ausgedehnten Touren durch die Natur ein, bei denen man wirklich ganz für sich allein ist und oft tagelang keinen anderen Menschen trifft. Die herrlichen Seen und weiten Wälder üben bei einer solchen Reise durch Schweden eine ähnliche Faszination aus wie die wunderschöne Küste und die rauhen Gebirge. Wer als Backpacker durch Schweden zieht, hat gute Chancen einen echten Elch zu treffen, seltene Vögel zu beobachten und sich mit der Natur in völligem Einklang zu fühlen. Wer den Alltagsstress für eine Zeit völlig ausblenden und eine Zeitlang in schöner Umgebung mit sich alleine sein möchte, um zu grübeln oder einfach mal gar nicht zu denken, der ist mit einem Backpack-Urlaub in Schweden gut beraten.

Schweden hat für Backpacker ein großes Herz. Die Reglungen bezüglich des „wilden Zeltens“ sind sehr vage und wer sich benimmt, kann zelten, wo er will. Die Schweden sind Rucksack-Touristen gegenüber insgesamt sehr freundlich gesinnt, leicht findet man eine Mitfahrgelegenheit und wenn man etwas Glück hat, wird man auch schon mal zum Frühstück oder auf ein Bier eingeladen.

Wer nicht die ganze Zeit zelten möchte, kann sich für kleines Geld eine ganz einfache Hütte mieten (teilweise sind die ohne Strom und fließend Wasser, liegen dafür aber direkt am See) oder in einfach Hostels unterkommen.

Wer lieber in der Gruppe unterwegs ist, kann sich einer Kanu-Truppe anschließen und auf diese Weise das Land erforschen. Auch zu den Ferienhäusern in Schweden gehören häufig kleine Bötchen, die von den Gästen gern benutzt werden können.